Zeltlager Tag 7

Veröffentlicht am Montag, 10. August 2015

Auch heute starteten wir mit Frühstück im Freien in den Tag. Danach teilten wir mit dem Meier (Meyer, Maier, Mayer, ...) Spiel sechs Gruppen ein, die von uns eine Zwiebel in die Hand gedrückt bekamen. Die Aufgabe war es, diese Zwiebel bis 15:30 Uhr in etwas Wertvolleres zu tauschen. Dabei gaben sich alle Gruppen wirklich sehr viel Mühe und tauschten die Zwiebel so oft es ging. Die Hauensteiner stellten sich als sehr hilfsbereit heraus und halfen den Kindern so gut es ging weiter. Einige Gruppen schienen dabei sogar die Zeit zu vergessen und trafen erst am frühen Abend wieder auf dem Zeltplatz ein.

In der Zwischenzeit starteten wir Gruppenleiter eine große Aufräumaktion auf dem Platz, denn wir erwarteten auch noch einen besonderen Besuch von zu Hause. Keine Minute zu früh kam Herr Kramer zusammen mit seiner Frau und den beiden Kinder bei uns an. Noch vor dem Abendessen teilte er den Kindern und Gruppenleitern einen Zettel mit einer Aufgabe aus. Über diese sollte sich jeder bis zum Gottesdienst am Abend Gedanken machen.Aufgabe war es, sich zu überlegen, was das Besondere daran ist, 10 Tage in einem Zelt zu schlafen. Dazu konnten sich die Kinder entweder einen Begriff aufschreiben oder einen Gegenstand mitbringen.

Dann hatte die Küche auch schon das Abendessen fertig gekocht. Heute gab es Chili con Carne mit Baguette und Gurkensalat.

Danach bereiteten wir alles für den Lagergottesdienst vor. Wir machten das Lagerfeuer an und stellten die Bänke darum herum. Gegen 20:30 versammelten wir uns dann alle um das Feuer. Wir stimmten uns mit dem ersten Lied auf den Gottesdienst ein, dabei begleitete uns Madlen auf der Gitarre. Tim, Yannik, Hannah und Pamina laßen Gebete und Fürbitten vor. Dann ging Herr Kramer auf die Aufgabe ein und fragte die Kinder nach ihren Gedanken. Viele gaben an, dass es in der heutigen Zeit etwas Besonderes ist, fast zwei Wochen ohne Computer, Playstation usw. auszukommen und so viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Andere wieder waren erstaunt, wie wenig sie eigentlich zum Leben brauchen und, dass das alles in ein einziges Zelt passt. Den Gottesdienst beendeten wir noch mit einem Lied. Danach wünschten sich die Kinder noch ihre Lieblingslagerfeuerlieder. Dann hatte die Küche noch Stockbrot vorbereitet und so ging der Tag zu Ende.

Mittlerweile hat es hier angefangen zu regnen und leicht zu gewittern, wir hoffen trotzdem morgen den Mottotag draußen bei trockenem Wetter durchführen zu können.

Bis morgen!

 

Eure Gruppenleiter

 

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